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RUNDBRIEFE (BY)

49. Rundbrief/ Januar 2015

Liebe Mitglieder,

wir wünschen Ihnen für das kommende Jahr Freude, Gesundheit und auch etwas Gelassenheit für den Schulalltag.

Zur Bundesfachtagung vom 2.-4.10.2015 in Potsdam soll eine Modenschau/Schau der Mode aus der Gründungszeit des Fachverbandes vor 40 Jahren stattfinden. Haben Sie noch Kleidungsstücke aus den 70iger Jahren zuhause? Bitte, nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

In der Galerie Handwerk der Handwerkskammer für München und Oberbayern fand letzten Oktober/November 2014 die Ausstellung „Textil – innovativ“ statt. Studentinnen und Studenten der Hochschule Hof am Campus Münchberg mit dem Studiengang Textildesign stellten die jüngsten Bachelor-Abschlussarbeiten mit Beispielen aus dem Gestaltungsunterricht aus. Die Suche nach neuen Wegen in der Textilgestaltung ist dabei ein zentrales Thema. „Textildesign bedeutet an der Hochschule Hof jedoch mehr als nur Kreativität und ästhetische Kompetenz. Ausbildungsziel ist vielmehr die Befähigung zur Planung und Entwicklung guten Designs unter optimalem Einsatz von Produktions- und Wirtschaftsfaktoren. Die Umsetzbarkeit eines Entwurfs in ein marktfähiges Produkt wird zum Maßstab des kreativen Prozesses. Durch den parallel angebotenen Studiengang  – Innovative Textilien – stehen den Studenten dort auch qualifizierte Technologen zur Seite, die in den hochmodernen Labors und Produktionsanlagen den technischen Aspekt ihrer späteren beruflichen Tätigkeit optimal vermitteln.“

Im November 2014 fand im tim in Augsburg ein Textilmarkt statt. Gezeigt wurde die Ausstellung „Zerbrechlicher Halt“ der Künstlerin Traudel Lindauer :

Haben Sie beim Schülerwettbewerb „Eine Jeans geht um die Welt“ der initiative Handarbeit mitgemacht? Unter dem Thema „Gestalten mit textilen Materialien“ findet dieser Wettbewerb in Oberbayern 2014/2015 statt; Abgabetermin zur Jurierung ist der 27. März 2015. 

Im Wirtschaftsteil der Süddeutschen Zeitung erschien am 30.12.2014 der Artikel „Mit Nadel und Fingerhut“ : In Italien reißen sich die Luxuskonzerne um qualifizierte Nachwuchskräfte. Die Handwerker, erfahrene Schneider und Schuhmacher, sind ein Schlüssel für die Zukunft der milliardenschweren Vorzeigebranche des Landes. Über Jahrhunderte begründeten sie den Ruf italienischer Produkte. Die erfahrenen Meister verabschieden sich in den Ruhestand, es mangelt an Nachfolgern. Das Know-how droht zu verschwinden, die Edelschneider stehen vor einer Existenzfrage. Geradezu paradox, beinahe jeder zweite Jugendliche ist arbeitslos. Jedoch vielen erschienen diese Berufe wenig attraktiv. So hat der Kaschmirhersteller Cucinelli die „Scuola dei Mestieri“ eine Meisterschule für fünf alte Handwerksberufe in der Nähe von Perugia gegründet. Inspiriert hatte den Schulgründer die britische Arts- and-Crafts-Bewegung von William Morris, die zu Beginn des Industriezeitalters eine Rückbesinnung auf das Handwerk propagierte. Es haben sich 600 Kandidaten beworben. In der Prada-Academy werden ab 2015 nun 60 Schüler in der Herstellung von Schuhen und Taschen ausgebildet. Auch der Herrenausstatter Brioni hat eine eigene Schneiderschule gegründet. Die venezianische Tradition des Lederflechtens wird von Bottega Veneta, ein weiteres Luxuslabel, in einer Schule nun weiter gelehrt. In Montappone an der Adria, dem wichigsten Zentrum der Hutproduktion in Europa, gründeten Handelskammer, Industrieverband und Gemeinde gerade eine Fachschule, die Jugendliche für die 60 Hutmacher des Ortes ausbildet. In einer Zeit, in der jeder im Internet eine Plagiat-Kollektion unter dem eigenen Namen lancieren kann, interessieren sich die Menschen plötzlich für echte Mode. Dazu der Wirtschaftsprofessor an der Universität Ca’Foscari in Venedig in seinem Buch „Zukunft Handwerk“: Die Mode verliert an Bedeutung, in den Vordergrund tritt das Heritage-Konzept, das kulturelle Erbe. Die Zukunft der Modeindustrie hängt von der neuen Generation von Handwerkern ab, gut ausgebildete, technisch versierte Multitasking-Talente.       (Gekürzte Fassung)

Rückblick .....     

Im Textilen gibt es mehr als 1001 Möglichkeiten kreativ zu sein und selbst kleinste Stofffitzelchen, kleinste Nähgarnreste oder andere interessante Restfäden, auch Spitzenreste, finden Verwendung. Frau Barbara Hanne zeigte uns am 11.10.2014 in Ingolstadt Möglichkeiten, aus diesen Resten interessante textile Flächen herzustellen, diese zu formen und nach individuellem Geschmack zu gestalten. Die entstandenen textilen Schalen und Behältnisse sind sehr gut als kleine Geschenke geeignet und lassen sich im Textilunterricht der Sekundarstufe gut verwirklichen. Die Flächen können auch, entsprechend zugeschnitten, als Schmuckelemente für andere Arbeiten Verwendung finden. Frau Hanne hatte noch viele Ideen und Anregungen für uns, doch wie immer bei unseren Fortbildungen - die Zeit war zu kurz um alle nachzuarbeiten.  

Informationen zur Herstellung der textilen Schalen (Threadweb) und den Werk-Ergebnissen aus der Fortbildung finden Sieundefined hier...

Wahrlich keine alten Schachteln entstanden im Workshop am 15.11.2014 bei Frau Müller in Erding.Textile Schachteln/ Behältnisse für die verschiedensten Verwendungsmöglichkeiten entstanden. Auch Arbeiten aus dem Textilunterricht der Realschule Erding wurden gezeigt. Aus einem großen Anschauungsangebot von liebevoll gestalteten Schachteln/ Behältnissen konnten wir uns Anregungen für unsere eigene Schachtel holen und mit kompetenter Unterstützung von Frau Müller begannen wir die arbeitsintensive Fortbildung. Einige Teilnehmerinnen verwendeten Schmuckelemente aus den textilen Flächen von der Fortbildung bei Frau Hanne. Das Kursende war schnell da und wir zeigten alle stolz mindestens eine selbst gemachte neue Schachtel.

Informationen zur Herstellung der textilen Schachteln und den Werk-Ergebnissen aus der Fortbildung finden Sie undefinedhier...

Am 11. Oktober 2014 fand unsere Mitgliederversammlung mit Wahl nach Beendigung der Fortbildung „Textile Schalen“ statt.  Wir wurden für weitere zwei Jahre in unseren Ämtern als Landesvorsitzende bestätigt. Vielen Dank für Ihr Vertrauen.  

In Augsburg hat sich ein musikalischer Handarbeitssalon etabliert: Ballonfabrik, Atelier 106, Austraße 27, 86153 Augsburg. Treffpunkt zum gemeinsamen Arbeiten, zum Erfahrungsaustausch und Musikhören – für alle, die nicht nur im stillen Kämmerlein vor sich hinarbeiten wollen. Sonntag, 19. April 2015, Schreinerei trifft Schneiderei, es spielen die Schreinergeiger aus München/ www.fine-and-dandy-de.  

Auf der Internetseite des Fachverbandes soll ein Download-Service für alle Mitglieder eingerichtet werden. Fehlende Daten über Adressenänderung, Namensänderung, Geburtsdatum, Kontoverbindung usw. bitte an die Geschäftsstelle/office@fv-textil.de leiten.

Neuerscheinung „Der Zwirnknopf“ von Sabine Krump/ undefinedmehr

Wir wollen uns an dieser Stelle bei allen bedanken, die durch neue Anregungen, Herstellung von Kontakten, Bereitstellung der Schule für Fortbildungen usw. ein aktives Weiterbestehen der Landesgruppe Bayern gewährleisten.

Herzliche Grüße von Christine Krüger-Stewart und Christine Jödicke-Sossou/Januar 2015

Landesvorstandsteam: Christine Krüger-Stewart (1.Vorsitzende)  Mailkontakt

Christine Jödicke-Sossou  (2.Vorsitzende) Mailkontakt

Günter Springer-Kropf (Internetauftritt) Mailkontakt

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Letzte Änderung: Mo, 06.02.2017