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Buchbesprechung: FACHPRAXIS Textil (Neuerscheinungen)

Stand: 12.12.2016

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IM ARCHIV Fachpraxis

  • Empfehlungen von Katja Bierkandt-Mühlenz, Brigitte Kath - veröffentlicht in: ...textil..., Ausgabe 2/2016
  • Empfehlungen von Brigitte Kath  - veröffentlicht in: ...textil..., Ausgabe 4/2015

boshigurumi-Cover

Henri und seine Freunde - ein Buch zum Vorlesen und Nachhäkeln

Empfehlung: Das Buch ist geeignet als Einstieg für das Erlernen der Häkeltechnik im Unterricht genauso wie als Orientierung für das Entwickeln von Formen zur Herstellung von Phantsietieren.

undefinedMyboshi schreibt: Ein Handarbeits-Buch zum Vorlesen und Nachhäkeln - gemeinsam mit KIKA-Moderatorin Tanja Maierhofer-Obele erzählen wir euch die Geschichte von Henri, dem kleinen Löwen und seinen gehäkelten Freunden. In Anlehnung an die japanischen Amigurumi haben wir die Boshigurumi erfunden - Häkeltiere mit der richtigen Größe zum Kuscheln und Liebhaben!



  • Arndt, Erika: Handbuch Weben.
    2014. 49,90 €.
    ISBN 978-3-258-60102-1
    Haupt Verlag: Bern.

  • Dieser wertvolle und umfassende Band ist bereits in zweiter Auflage erschienen und gehört für Handweber zu den Standardwerken.
    Inhaltlich spricht das Buch Menschen an, die bereits etwas Erfahrung in diesem Handwerk sammeln konnten bzw. die sich intensiv in die Webtechnik einarbeiten wollen. Geschichte und Techniken des Handwebens werden ausführlich auf rund 270 Seiten dargestellt.

  • Sachkundig besprochen werden im Materialteil beispielsweise auch die wichtigsten Faserstoffe und die Garnherstellung.

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  • Berning, Gertrud: Altes Leinen.
    Der stille Luxus.
    2016. 144 Seiten. 21,00 €.
    ISBN 978-3-87716-663-5
    Schnell Verlag: Warendorf.

  • Gertrud Berning, langjährige Redak- tionsleiterin des Lifestyle-Journals Landlust und ehemalige Chefredakteur- in der Zeitschrift Einfach Hausgemacht, widmet sich in ihrem Buch den Flachstextilien aus (Ur-)Großmutter- zeiten und dem zeitgemäßen Up-Cycling dieser gebrauchten Leinenwaren für die kreative Näherin mit Liebe zum Handnähen und freien individuellem Gestalten ohne zwingende Schnitt- und Größenangaben.

    Das Buch zeichnet sich durch reichhaltiges und ästhetisches Bild- material aus, das die berufliche Ausrichtung der Autorin verrät. Das Paperback macht neugierig auf altes Leinen und verlockt durch den ab- gebildeten Charme der Leinenwaren, auf Floh- und Antikmärkten nach tex- tilen Schätzen vergangener Alltags- kultur zu suchen. 40 einfache Nach- machideen ermöglichen, den in der Zwischenzeit zu Raritäten gewordenen Textilien ein neues Gesicht zu ver- leihen, vorausgesetzt die Spuren häufigen Waschens und regen Ge- brauchs sowie die  Vorstellungskraft der Näherin lassen eine Verwandlung in die vorgeschlagenen Gebrauchsgegenstände und Bekleidungsformen zu.

    Die im ersten Teil des Buches liebevoll abgebildeten Leinenraritäten aus ver- gangenen Tagen zeigen die handwerk- liche Fertigkeiten, die damals zu den Grundtugenden einer „jeden guten Hausfrau“ gehörten: handgenähte Knopflöcher und Wäscheknöpfe, weiß- gestickte Monograme und Hohlsaum- arbeiten, Sinnsprüche in Rotstickerei, bunte Kreuzstichmotive, einschließlich der Muster- und Probeläppchen der angehenden Hausfrau, die dem stunden- langen Üben und Perfektio- nieren von Nähten, des Stopfens und Flickens sowie zierenden Stickarbeiten dienten. Es ist auch eine lustvolle Reise durch die textile Alltagswelt ver- gangener Jahrhunderte, als schwere Damast-Tischtücher das Tafelsilber effektvoll zur Wirkung brachten, leinene Ge- schirrtücher nach dem Handspülen die Gläser blitz-blank trockneten oder filigran gearbeitete Spitzendeckchen aus feinem Leinengarn - geklöppelt oder gehäkelt - Kratzspuren auf Vertiko oder Tisch verhinderten und doch gleich- zeitig eine persönlich Note ver- mittelten.
    Das Bildmaterial eignet sich durchaus für den Einsatz in Schule und Lehre, um auf ehemals geforderte weibliche Tu- genden und Alltagswelten zu verweisen.

  • Gleichzeitig geht ein Reiz von diesen traumhaft schönen Abbildungen aus, die zur taktilen Begegnung mit altem Leinen auffordern.
    So ganz nebenbei erfährt die Leserin im ersten Teil des Buches - zwischen Fotos eingefügt - in schlichten Worten Interes- santes zum textilen Material Flachs. Begrifflickeiten, Erkennungs- merkmale und die handwerkliche Verarbeitungs- geschichte zu Geweben im Inland und in den ehemaligen Leinenzentren Flan- dern und Holland werden thematisiert.
    Der zukünftige Trödelmarkt-Besuch wird ins Auge gefasst; Unterschiede von Reinleinen zu Halbleinen sowie von Damast zu Jacquard dargestellt. Optik und Erhaltungszustand von alten Textil- waren werden angesprochen, was der Käuferin helfen könnte, geeignetes Aus- gangsmaterial für die textile Weiter- verarbeitung zu finden. Als Hinweis auf die Zeitbestimmung von alten Leinen- textilen wird z.B. angeführt, dass Tisch- tücher bis Anfang des 20. Jahrhunderts eine Mittelnaht hatten. Der Pflege von gebrauchten Leinen- Textilien wird ein eigenes Kapitel gewidmet - auch mit Tipps zur Ent- fernung von Rotwein-, Rost- und sonstigen Flecken von Mahlzeiten bzw. zum Umgang mit Gilb und Bleichen vor der Weiterver- arbeitung. 
    Im Praxisteil „Neuer Auftritt für altes Leinen“ wird verblüffend einfach und dennoch raffiniert altes Leinen für den heutigen Gebrauch umgearbeitet, mög- lichst ohne Schere und Nähmaschine, meist nur mit Nadel und Faden sowie einfachen Stichen, auf die im Anhang textlich sowie bildlich verwiesen wird, jedoch Erfahrung mit diesen Techniken voraussetzt. Der erfahrene Textiler kann zusammen mit den halbseitigen Skizzen zur Schnittgestaltung/ Herstellung und der Fotografie des Werkstückes seiner Fantasie freien Lauf lassen. Wie gesagt, es handelt sich um Nachmachideen, wie auf dem Buchcover zu lesen ist. Aus Tischdecken werden komfortable Bett- decken oder saugfähigen Badetücher. Aus Kissenbezügen, Servietten oder Geschirrtüchern entstehen Kinder- kleidchen, Shirts und Röcke, allesamt ansprechend präsentiert. Zum Abschluss und Weiterlesen findet der geneigte Leserin 39 Literatur-/ Webverweise.

    Ein bilderreicher mit Liebe gestalteter Band zur Welt der Leinentextilien, der die Leserin neugierig macht und inspiriert, jedoch nicht mit engmasch- igen Anleitungen führt.

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  • Berry, Jill K.: Neues aus alten Landkarten.
    Projekte für kreatives Recycling.
    2016, 160 Seiten, 24,90 €.
    ISBN 978-3-258-60159-5.
    Haupt: Bern.

  • Die Autorin verfügte über eine große Sammlung von Landkarten, die noch auf Papier gedruckt wurden. Sie hat sich als Künstlerin und Kunsthandwerkerin die Faszination der Karten für ihre künst- lerische Auseinandersetzung gewählt.

    Es werden Material und Werkzeug be- nannt, die Grundlagen der Papier- bearbeitung aufbereitet – und dann kann es losgehen. In den einzelnen Kapiteln werden Objekt zum Thema „Wohndeko“, „Bücher und Boxen“, „Mode“, „Collage und Illustration“, „Skulpturen und Installationen“, „Raum und Licht“ vorgestellt. In jedem dieser Kapitel werden in einer Galerie die Werke bekannter Künstler in hervor- ragenden Farbabbildungen gezeigt. So ist dieses Buch neben eines An- leitungswerks (40 Schrift-für-Schritt- Anleitungen) auch ein Bilderbuch zum Staunen.

  • Für uns Textiler ist interessant, dass vielfach textile Kulturtechniken für die Gestaltung eingesetzt werden. Das sehr anmutend gestaltete Druckwerk kann die eigene Kreativität ankurbeln innerhalb der vielfältigen Ideen, was man alles aus auf papiergedruckten Landkarten ge- stalten kann. Es ist sicherlich noch nicht bis zum Ende alles umgesetzt, was man umsetzen könnte. Man sollte sich dieser Ideenwelt hingeben. Was haben Sie denn noch Zuhause an Landkarten?

     

     

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  • Booth, Julie B.: Stoffe bedrucken nach Art des Hauses.
    2016, 128 Seiten, 24,90 €.
    ISBN 978-3-258-60149-6.
    Haupt: Bern.

  • Die Autorin zeigt uns an vielen Beispielen auf, dass die Küche bzw. der Haushalt das Meiste bietet, um schöne Stoffe zu gestalten. Sie fordert auf, einen Blick hierfür zu entwickeln. Selbst gliedert sie in „Drucken mit strukturierten Küchenmaterialien und Fundstücken“ (Krimskrams aus der Schublade, …), „Jenseits des Kartoffeldrucks: Stoffdruck mit Obst und Gemüse“, „Eingewickelt – Beschichtete Papiere und Folien“, Recycelt und umfunktioniert“ (Pappe, Karton, Styropor, …), „Abgedeckt: Reservemittel aus Kochzutaten“. Zur Einführung werden die Vorbereitungsarbeiten und die Grundausstattung vorgestellt, zum Abschluss bietet die Autorin eine Galerie von Arbeiten an, die Künstler gestalteten.

  • Das reich bebilderte Buch beinhaltet sicherlich nicht alles, was möglich ist. Es kann die Kreativität in jedem entfalten. Die Anleitungen sind leicht verständlich, die Druckbeispiele sind zahlreich – auch in Kombinationen – abgebildet. Die unterschiedlichen „Druckstöcke“ mögen nicht jedem gefallen, da sie aber sehr breit angelegt sind, finden viele ein Material zum Drucken. Die Qualität der Druckarbeiten hängt nicht nur von den Druckmaterialien ab, sondern auch vom Material – Stoff – das bedruckt wird. Hierüber erfahren wir in dem Buch wenig. Das Spiel mit unterschiedlichen Texturen und Strukturen hätte eine zusätzliche Komponente der Kreativität sein können. Das Buch will vorher gut studiert werden, bevor an das Werk geht.

     

     

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  • Arzberger, Annemarie; Obriejetan, Manuel: Das große Weben Ideenbuch.
    2016. 7,99 €.
    ISBN 978-3-6251-7515-5.
    Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft: Köln.

  • Die Objekte im Buch sind ansprechend gestaltet und verdeutlichen, wie viele kreative Möglichkeiten es gibt, aus einer Handarbeitstechnik mit verschiedenen Garnarten unterschied- lichste Ideen umzusetzen.
    Gewebt wird beispielsweise mit Merinowolle, Polypropylen-Gurtband, Niederländerband, Satinband, Stick- twist oder Textilgarn und die Pro- jektvorschläge reichen von Bucheinband über Tasche und Pudelmütze bis hin zu Broschen und Ohrringen.

  • Zu Beginn des Buchs gibt es ein Kapitel mit Grundanleitungen, in dem neben den diversen Bindungsarten auch Anleitungen für Karton-Webrahmen zu finden sind. Es wird aber auch auf die Vorteile von „echten“ Webrahmen aus Holz hingewiesen. Mehr über das kreative Buchautoren-Paar erfährt man auf
    Opens external link in new windowwww.hallodribums.com ,wo die Wie- ner auch stylische Makramee- Blumen- ampeln und witzige Stick-Kits anbieten.

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  • Campos Correa, Florencia: Minis weben mit dem Pin Loom.
    2016. 16,95 €.
    ISBN 978-3-7843-5411-8.
    LV.Buch: Münster.

  • Die besonders in den dreißiger Jahren boomende „Pin Loom“- Webtechnik ermöglicht, in nur kurzer Zeit, kleine gewebte Quadrate herzustellen, die wiederum zu textilen Objekten wie Taschen, Decken etc. weiterverarbeitet werden können.
    Die Buchautorin zeigt Schritt für Schritt, wie man auch die Musterung der einzelnen Quadrate variieren und beispielsweise ein Hahnentrittmuster weben kann.

  • Für die Projekte im Buch wurden Garne der Firma Cascade Yarns verwendet, die wegen der hochwertigen Verarbeitung auch bei der Ravelry Community sehr beliebt sind. Wem der Look nicht gefällt, kann die Impulse aus dem Buch sicher mit anderen Farben/ Garnen umsetzen.
    Vorstellbar ist, die Webrahmen im Technik-/Werkunterricht herzustellen (Anleitung im Buch!) und die Quadrate im Textilunterricht an der Grundschule (z.B. Gemeinschaftsprojekt „Tages- decke“) oder auch in der Freiarbeit zu weben.

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  • Kleßmann, Christina: Alles selbst gewebt.
    2015. 8,99 €.
    ISBN 978-3-7724-6967-1.
    frechverlag: Stuttgart.

  • Das schmale Büchlein gibt Tipps für das Weben mit selbstgemachten Web- rahmen aus Karton. Mit geringem Aufwand entstehen Schlüsselanhänger, Mäppchen, Loopschals, ein Wollplaid in Patchwork-Technik oder ein Utensilo aus Textilband.
    Sicher sind die Kartonwebrahmen auch eine günstige Variante für den Unterricht.

  • Die Autorin ist studierte Textildesignerin und geprüfte Handweberin.
    Sie unterrichtet an der UdK Berlin und gründete die Textilmanufaktur Berlin, wo sie Web-Kurse für Erwachsenen und Kinder anbietet.
    Opens external link in new window www.textilmanufaktur-berlin.de.

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  • Heldens, Susanne/ Hollenbach, Kerstin: SCHNITTFORMEN.
    Nachschlagewerk für die Bekleidungsformen
    und deren Fachbegriffe.
    2016/ 4. Auflage.

    67 Seiten. 19,90 € + 1,45 € Versand.
    Düsseldorf. Direktbezug bei www.schnittformen.de
    .

  • SCHNITTFORMEN ist ein Nachschlage- werk mit  262 Skizzen bzw. Zeichnungen zu folgenden Produkt- gruppen bzw. Bekleidungselementen: Ausschnitte, Kragen, Oberteile, Tops, Blusen, Ärmel, Manschetten, Kurzarm-Variationen, Kleider, Taschen, Hosen, Röcke, Kleider, Mäntel, Jacken, Sakkos, Blazer, Rocklängen- und Hosenlängen- übersicht. Anpassungen von Musterung- en, z.B. von Streifen und Karos, werden ebenfalls anschaulich und übersichtlich in dem Schnittformen-Lexikon dar- gestellt.

  • Anschaulich skizziert dargestellt, sind die Fachbegriffe der Schnittformen- bzw. Stylebezeichnungen in Deutsch und Englisch angegeben. Alle „technical terms“ finden sich zusätzlich alphabetisch in einem Gesamtverzeichnis wieder. Das Buch kann mit seiner Übersicht der gängigsten Bekleidungs- formen als Anregung für zu entwickelnde kreative Ideen an vielen Arbeitsplätzen der Textil- und Bekleidungsbranche bzw. als Nachschlagewerk für den Modeinteressierten dienen.

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  • Kuhn, Uta: Selbstgenäht und aufgeräumt.
    2016, 88 Seiten, 14,99 €.
    ISBN 978-3-7995-1027-1.
    Thorbecke Verlag: Ostfildern.

    E-Book: 11,99 €. ISBN 987-3-7995-1079-0.

  • Die Erzieherin und mit Nähleidenschaft bedachte Uta Kuhn hat in diesem quadratisch praktischen Anleitungsbuch viele Vorschläge und Ideen gesammelt und deren Umsetzung jeweils auf einer Doppelseite mit Bild fixiert. Kurze präzise Texte und Angaben werden anmutend dargestellt: Material, Zuschnitt und Anleitung. Es finden sich hier immer die Symbole Uhr und Nadel in unterschiedlicher Menge und Uhrzeiten, was leider nicht erläutert wird. Voraus geht Utas kleines Näh-ABC als Hilfestellung.

  • Die Nähprojekte sind gegliedert in „Bestens aufbewahrt“, „Praktisches für Smartphone & Co.“, „(Nicht nur) Kinderkram“, „Zu Tisch“ und „Taschen und Täschchen. Daran schließen sich Schnittmuster an, die nach Bedarf vergrößert werden können oder müssen. Die Abbildungen zeigen gut, wie das geplante Projekt am Ende aussehen kann, wobei bei der Wahl der Stoffe und der Ausgestaltung den Näherinnen noch viel Raum gelassen wird. Als Ideenbörse für Freiarbeit ist dieses Buch auch in der Schule einsetzbar.

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Letzte Änderung: Sa, 04.02.2017