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BUNDESFACHTAGUNG 2019

Hinweis: Teilnahme an Tagung und Begleitprogramm in eigener Verantwortung.

ANMELDESCHLUSS ist der 15. August 2019

Freitag, 04. Oktober bis Sonntag, 06. Oktober 2019

TRACHT kommt von TRAGEN
- Historische Bekleidungsformen auf dem Weg in die Zukunft


ÜBERNACHTUNG  als Selbstzahler in unserer Tagungsstätte
Öffnet externen Link in neuem FensterCaritas-Pirkheimer-Haus
, Königstraße 64, 90402 Nürnberg
 

FLYER: Tagungsprogramm als Download (folgt)
Hinweis: Endversion erhältlich im Tagungsbüro
               Aktuelle Änderungen & Ergänzungen sind vorbehalten!

 

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HINWEIS: Bei Klick auf  +  öffnet sich die jeweilige Information des "Tages-Tagungsprogramm".

  • Freitag, 04. Oktober 2019: VORPROGRAMM (ab 11 Uhr wahlweise)

    Stand: 15. Juni 2018

    Nur nach ANMELDUNG möglich/ ANMELDESCHLUSS ist der 15. August 2019:

    11:00 - ca 12:30 Uhr

    • Führung (8-10 Personen) im privaten Öffnet externen Link in neuem FensterHutmuseum "Herr Brömme/ das Tapfere Schneiderlein", Innere Laufergasse 33 (Horst Brömme)
  • Freitag, 04. Oktober 2019: Nachmittag & Abend

    Stand: 24. Juni 2018

    Ab 12:00 Uhr  Anmeldung im Tagungsbüro

    14:00 Uhr      Begrüßung
                         Christine Krüger-Stewart und Christine Jödicke-Sossou, Landesgruppe Bayern 

                         Grußworte                      
                          angefragt: Bürgermeister von Nürnberg
                          Ch. Krüger-Stewart / Ch. Jödicke-Sossou, Vorsitzende der Landesgruppe Bayern                     
                          Direktor des Caritas-Pirkheimer-Haus/ Tagungsstätte                     
                          angefragt:  Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie e.V., Berlin                     
                          angefragt: Initiative Handarbeit e.V.     
                          angefragt: Präsident des Deutschen Trachtenverbandes e.V.                        
                          Frau Prof. Dr. Waltraud Rusch, Bundesvorsitzende Fachverband ...textil..e.V.

    14:30 Uhr      Vortrag:  Tracht kommt vom Tragen
                         Prof. Dr. Waltraud Rusch, Öffnet externen Link in neuem FensterPädagogische Hochschule Karlsruhe

    15:00 Uhr      Vortrag: Was ist eigentlich Tracht ? - Spurensuche im Knoblauchsland vor den Toren Nürnbergs
                         Katrin Weber M.A., Öffnet externen Link in neuem FensterTrachtenforschungs- und -beratungsstelle Mittelfranken, Stein

    Über Jahrzehnte entstand im Spannungsfeld von königlichem Willen und künstlerischem Wirken das Bild einer regionalspezifischen  Kleidung, deren einzelne Komponenten bereits um die vorletzte Jahrhundertwende herum nicht mehr der Realität entsprachen – niemand trug mehr eine solche Tracht, wie sie auf den zeitgenössischen Lithographien dargestellt ist. Dennoch wurden genau diese Bilder immer wieder herangezogen, um „die“ mustergültige „Knoblauchsländer Tracht“ zu propagieren. Dieser Vortrag zeigt auf, wie politische Ansinnen im 19. Jahrhundert die Grundlage unserer Verständnisses von „Tracht“ bis heute beeinflussen.  

    15:30 Uhr       Kaffeepause

    16:00 Uhr      Vortrag:  Tracht & Co. Gedanken zu einem Konstrukt mit Anspruch
                        
    Alexander Karl Wandinger, Öffnet externen Link in neuem Fenster Trachten-Informationszentrum Bezirk Oberbayern 

    Jedes Dorf, jedes Tal hatte seine eigene Tracht!“
    „Verheiratete Frauen binden die Schleife ihrer Dirndlschürze rechts!“
    „Der Preuße tut seinen gesamten Denkvorgang kund, während der echte Bayer nur das Ergebnis bekannt gibt.“

    An derartigen Glaubenssätzen leiden wir in Oberbayern wahrlich keinen Mangel. Dabei lohnt es sich genauer nachzuforschen und die Inhalte solcher Dogmen zu überprüfen. Denn mehr halbe und ganze Unwahrheiten wie zu Tracht, Volksmusik und Heimat verbreitet werden, finden sich allenfalls in Zeiten des politischen Wahlkampfes. Und wenn wir schon bei der ganzen Wahrheit sind: Die „echte Tracht“ gibt es ebenso wenig wie den „echten Bayern“. Und vielleicht ist die Tracht am lebendigsten dort, wo diejenigen, die sie tragen, keine Tracht darin sehen, sondern einfach ihre Kleidung.

    17:00 Uhr       Mitgliederversammlung Teil I

    19:30 Uhr       Abendessen in der Tagungsstätte

    20:30 Uhr      Kulturelles Beiprogramm: ANMELDESCHLUSS 01. Juli 2019 (Max. Teilnehmerzahl: 30)
                         Besuch des Theater Salz+Pfeffer
    , Frauentorgraben 73, 90443 Nürnberg
     

  • Samstag, 05. Oktober 2019: Vormittag

    Stand: 24. Juni 2018

    09:00 Uhr  Begrüßung und Organisation

    09:15 Uhr  Vortrag: Das Kopftuch - Nur eine Stückchen Stoff?

                          Prof. Dr. Gaby Franger-Huhle, Öffnet externen Link in neuem Fenster Museum "Frauenkultur Regional-International", Fürth

    Es gibt wenige Kleidungsstücke, die über die Jahrhunderte so kontrovers bis erbittert diskutiert werden wie das Stückchen Stoff, mit dem sich Frauen bedecken sollen, bedecken wollen, oder eben nicht...
    Der Diskurs um das Kopftuch, den Hijab, die Burka führt häufig zu pauschalisierenden Zuschreibungen und Stigmatisierungen - und dies quer durch alle politischen Parteien, religiösen Richtungen und Frauenorganisationen. Die Sichtweisen der Frauen selbst sind kaum im Blick.
    Das Kopftuch wird stilisiert, wird zum Symbol des Fremden an sich und erscheint  als Inbegriff einer  fremden, den eigenen Werten entgegengesetzten Welt. Aber hat es wirklich nichts mit "uns" zu tun, das Kopftuch?
     
    Ich möchte mich mit Ihnen auf Spurensuche begeben nach der der patriarchalen Seite dieses Stückes Stoffes, das als Bestandteil von Kleiderordnungen immer wieder ein Vehikel war, Druck auf Frauen auszuüben. Gleichzeitig soll aber auch die andere, die weibliche, die lustvolle Seite des Verhüllens und der die Vielfältigkeit von Kopftuchkulturen gezeigt werden, durch Porträts, Geschichten und Tücher aus aller Welt.

    10:00 Uhr  Workshops (wahlweise)
                         A
    nm
    erkung: Kosten für Material und Skript werden bei der Workshop-Leitung bezahlt.

    1. FACHPRAKTISCHE WORKSHOPS

    1.1  Becker, Heike/ Plauen:  Margaretenspitze - Ausprobieren des Rippenknoten - Knüpfen eines kleinen
            Bäumchens bzw. Blattranke - Anhänger, Anstecker evtl. auch für Passpartoukarte
            Teilnehmerzahl 5 max. 7, Materialkosten 10-15 €

    Margarete Naumann (1881- 1946) stellte Ihre neue Knüpftechnik - die Margaretenspitze - im September 1913 erstmals in Dresden vor. ... 1918 erhielt sie das Patent für ihre Margaretenspitze, als ein Verfahren zur Herstellung von Spitzen und spitzenähnlichen Erzeugnissen. ... (siehe: Margaretenspitze, Katalogreihe des Vogtlandmuseums Plauen, Heft III, 195)

    Anfänger: Für die Margaretenspitze wird nur der Schlingknoten bzw. Rippenknoten verwendet. Deshalb probieren die Kursteilnehmer mit einem griffigen Garn zuerst den Knoten aus. Schon während der 1. Knoten kann man verschiedene Anwendungsbeispiele erlernen: Spirale, Rippenknoten mit und ohne Augen, Augenblatt für ein kleines Bäumchen. Aus dem nächsten, einfachen Blatt, das gezeigt wird,  kann man die verschiedensten Kreationen, wie Ranke, Baum, aber auch Schmuckstücke arbeiten.
    Fortgeschrittene: In meinem 1. Buch, dass ich gern für den Kurs mit Fortgeschrittenen verwende, beschreibe ich verschiedene Ornamente, wie Schnecke und Fächer, aber auch verschiedene Blüten und Blätter. Aus den verschiedenen Formen werden Schmuckstücke wie Ohrringe, Halsschmuck oder Anstecker kreiert. Ich gebe dazu gern Tipps für die weiteren Knüpfarbeiten.
    Sehr gerne gehe ich auch auf Wünsche der Kursteilnehmer ein!

    1.2 Hampel, Balbina/ LG Bayern, Warngau: Rüschen: Stoff auf Stoff - plastisch , dekorativ und individuell
         
    Teilnehmerzahl 8-10, Kosten: 5 € (Material)

    Der Begriff Rüschen kommt von dem französischen ruche und bezeichnet einen dekorativen, schmückenden Besatz an Kleidungsstücken und anderen textilen Gegenständen. Dabei werden Stoffstreifen, Bänder, Spitzen oder textile Flächen verarbeitet. Aus diesen verschiedenartig geformten, gekräuselten oder in Falten gelegten Stoffstreifen entstehen die schönen, zierenden Borten z.B. bei Kleidern an Hausschnitt oder Ärmelabschlüssen.  

    1.3. Müller, Sandra-Janine/ Posamentenknopf-Manufaktur Waldstetten: Rund und Bunt -Posamentenknöpfe
            Teilnehmerzahl max. 12, Kosten: 5 €  (Material;  Werkzeuge werden ausgeliehen)

    Im 18. Jahrhundert weit verbreitet, dann vergessen und jetzt wiederentdeckt – das alte Handwerk der Knopfmacherei! Über flache oder gewölbte Holzrohlinge werden mit Nadel und Faden kunstvolle Muster gewickelt, gewebt und gestickt. So entstehen kleine textile Kunstwerke mit vielerlei kreativen Weiterverwendungsmöglichkeiten. Im Workshop lernen die TeilnehmerInnen, einen Posamentenknopf mit Sternmuster zu fertigen, der Lust auf mehr macht!

    1.4. Robl, Martina/ LG Bayern, Münchberg: Weben im Quadrat
           Teilnehmerzahl max. 20, Kosten
    : 2-8 € (für Script, Nägel, evtl. Filzwolle)

    Jede Teilnehmerin arbeitet zunächst ihren Webrahmen aus einem Keilrahmen mit Nägeln. Beim anschließenden Arbeiten entsteht gleichzeitig Kette und Schuß. Man webt immer ein Quadrat. Mehrere Quadrate können durch Zusammennähen zu einem größeren Werkstück verbunden werden: Sitzkissen, Set, Handytasche, Tuch oder Schal.
    Wird mit Filzwolle gewebt, kann das Werkstück daheim noch von Hand oder in der Waschmaschine gefilzt werden.
    Im Workshop schaffen wir einen Untersetzer oder Topflappen.

    1.5. Solms, Sabine/ LG Bayern, Ingolstadt: Der Trick mit dem Draht-Strick
          Teilnehmerzahl offen, Kosten: ca 10-20 €  (Je nach Materialpackung) 

    Schon im Mittelalter wurden erste Versuche des Nadelbindens, der Vorstufe des Strickens, von den Wikingern durchgeführt. Mit Schmuckdraht wurde diese Technik weiter entwickelt. Im Workshop wird die Grundtechnik des „Wickingerstrickens“ erlernt . So entstehen Ketten oder Anhänger die Unikate sind, da sie individuell gestaltet werden können.

    1.6. Stanglmayr, Theresia/LG Bayern, Postau/ Moosthann (Niederbayern):   
           Trachtenerneuerung – Vorstellung der Vielfalt textiler Techniken  in der Trachtenkleidung
       
           Teilnehmerzahl max. 8, Kosten: ca. 10 Euro (Materialgeld)

    "In den Zeiten als das Tragen der Tracht als etwas Überlebtes und Altmodisches belächelt wurde, war es mit als angehende Fachleherin für Handarbeit ein Anliegen, dem etwas entgegen zu setzen. Über Zeitungsaufrufe versuchte ich mit einigen Gleichgesinnten alte Original-Trachtenteile ausfindig zu machen, sie zu fotografieren, zu analysieren, Schnittformen und Techniken zu erforschen und zu rekonstruieren."

    Die Teilnehmenden des Workshops haben Gelegenheit diesen Werdegang der Trachtenerneuerung nachzuvollziehen und die Vorgehensweise bei den verschiedenen Techniken mit Unterstützung einer Power-Point-Präsentation zu erfahren.
    Bei der eigenhändigen Gestaltung eines Schmuckstücks aus Leonischen Drähten, Gespinsten, Seidenfäden etc. können sie grundlegende Fertigkeiten der Herstellung von Trachten, Brautschmuck und Brautkronen anwenden.

    1.7. Wagnitz, Corina/ LG Bayern, München: Lasst Blüten sprechen - Gegenstände für große Klassen
           Teilnehmerzahl max. 20,  Kosten: 10 € -benötigtes Material/ Werkzeug steht zur Verfügung

    Blumen und Blüten sind traditionelles Schmuckelement der Trachten in aller Welt. Roden, Anemonen, Hortensien, Geranien, Malven und Nelken aus textilen Materilaien blühen in Zukunft nicht nur zur Sommerzeit! Zu jeder Jahreszeit können wir uns an diesen handgefertigten Unikaten erfreuen. Als farbenfroher Blickfang schmücken sie Jacken, Tücher, Taschen, Kissenhüllen und vieles mehr.
    Im Workshop werden prachtvolle Blüten in verschiedenen Technikern gezeigt: Häkeln, Filzen Nähen und Stricken - es gibt verschiedene Möglichkeiten zauberhafte Blüten, die nie verwelken herzustellen. Die Teilnehmenden erhalten ein umfangreiches Script und die Möglichkeit  direkt einige Blüten anzufertigen.
    Die Anleitungen im Script sind leicht umzusetzen und in der Schule erprobt. Textile Blumen können gut zur Differenzierung eingesetzt werden und sind auf jeden Fall ein schöner Blickfang.

    2.  WORKSHOP mit VORTRAG

    2.1. Prof. Dr. Anne-Marie Grundmeier & Dr. Dorit Köhler, Kontaktstelle Hochschule, LG Baden-Württemberg/ Freiburg: Und immer wieder grüßt der Bollenhut - Schwarzwälder Trachten neu entdeckt

    Neben dem Dirndl gehört der Bollenhut vermutlich zu den weltweit bekanntesten Trachtenstücken. Er ist Teil einer ländlichen Bekleidungsform, die in lediglich drei Dörfern (Gutach, Kirnbach, Hornberg-Reichenbach) im Ortenaukreis getragen wird. Diese Dörfer zeichnen sich dadurch aus, dass der größte Teil der Bevölkerung evangelisch ist im Gegensatz zur weitgehend katholischen Bevölkerung der Schwarzwaldregion ...... In einem Workshop erhalten die Teilnehmer_innen Gelegenheit und Anregung, ihre eigene Interpretation der Schwarzwälder Trachten zu entwickeln und in einer textilpraktischen Arbeit umzusetzen.
    Leitet Herunterladen der Datei ein.... mehr erfahren ...

          2.2.  angefragt:  Prof. Dr. Norbert Schütz,  Universität Flensburg

       13:00 Uhr  Mittagspause

  • Samstag, 05. Oktober 2019: Vormittag ab 10 Uhr: Material zu den Workshops

    Stand: 24. Juni 2018

    Anmerkung: Kosten für Material und Skript werden bei der Workshop-Leitung bezahlt.

    1. WORKSHOPS - Materialbedarf/ Unkosten

    1.1  Becker, Heike/ Plauen: Margaretenspitze -  Ausprobieren des Rippenknoten - Knüpfen eines kleinen Bäumchens bzw. Blattranke für Anhänger, Anstecker evtl. auch Passpartoukarte
        
         
    Materialkosten 10-15 € (Bei Bedarf: Knüpfunterlage und Garne.)
          Für den Workshop brauchen wir:

    • Knüpfunterlage und Garne (können auch käuflich erworben werden)
    • Schere
    • Stecknadeln

    1.2 Hampel, Balbina/ LG Bayern, Warngau: Rüschen: Stoff auf Stoff - plastisch , dekorativ und individuell

          Materialkosten 5 € (fehlendes Material kann, je nach Verbrauch, bei Kursleitung erworben werden)
          Für den Workshop brauchen wir:

    •  Gegenstand, an dem die Rüsche angebracht werden soll (Kleidungsstück: Bluse ohne Kragen, T-Shirt,  oder Täschchen)
    • Bänderreste soweit vorhanden (z.B. Stoffstreifen, Samt, Spitze, Satin, nicht zu stark gemusterte alte Krawatte …)
    • Lineal, Karopapier, Bleistift, Schneiderkreide, Schere, Maßband, Handnähmaterial, passendes Nähgarn

    1.3 Müller, Sandra-Janine/ Posamentenknopf-Manufaktur Waldstetten: Rund und Bunt -Posamentenknöpfe

          Material-Kosten: 5 €  Material (Knopfrohlinge, Garn): Werkzeuge (Knopfhalter, Schere, Nadel) werden ausgeliehen,
          ein Starter-Set kann bei Bedarf erworben werden.

    1.4. Robl, Martina/ LG Bayern, Münchberg: Weben im Quadrat

           Kosten: 2-8 € (für Script, Nägel, evtl. Filzwolle)
            Für den Workshop brauchen wir:

    •  ein Keilrahmen 25 cm x 25 cm oder 30 cm x 30 cm (ideal bei Filzwolle) oder 20 cm x 20 cm (zum Weben mit normaler Wolle)
    • dickere Wollreste in 2 zusammenpassenden Farben oder Filzwolle in zusammenpassenden Farben (2 Knäuel ergeben 2 Topflappen)
    • Schere, 30 cm Lineal, Schreibzeug
    • kleiner Hammer
    • Häkelnadel oder Webnadel, Wollnadel

    1.5. Solms, Sabine/ LG Bayern, Ingolstadt: Der Trick mit dem Draht-Strick
          
    Kosten: ca 10-20 €  (Je nach Materialpackung)
          
    Für den Workshop brauchen wir:

    • Die Materialpackung mit Schmuckdraht und Arbeitsgeräten wird käuflich zur Verfügung gestellt.

    1.6. Stanglmayr, Theresia/ LG Bayern, Postau/ Moosthann  Niederbayern): Trachtenerneuerung – Vorstellung der Vielfalt textiler Techniken in der Trachtenkleidung       

       Kosten:  ca. 10 Euro (Materialgeld)
       Für den Workshop brauchen wir: Informationen folgen.

    1.7. Wagnitz, Corina/ LG Bayern, München: Lasst Blüten sprechen - Gegenstände für große Klassen

           Kosten: 10 €
          
    Für den Workshop brauchen wir:

    • Benötigtes Material/ Werkzeug stehen im Workshop zur Verfügung. 

    2.1. Prof. Dr. Anne-Marie Grundmeier & Dr. Dorit Köhler, Kontaktstelle Hochschule, LG Baden-Württemberg/ Freiburg: Und immer wieder grüßt der Bollenhut - Schwarzwälder Trachten neu entdeckt

           Kosten:  Information folgt.
          
    Für den Workshop brauchen wir: Informationen folgen.

  • Samstag, 05. Oktober 2019: Nachmittag & Abend

    Stand: 15. Juni 2018

    ab 14:00 Uhr  KULTURELLES BEIPROGRAMM

    ANGEBOT 1: Beginn 14 Uhr
    wahlweise (Kosten sind nicht in der Tagungsgebühr enthalten.)

    Angebot 1A:  Führung durch die textilen Restaurierungswerkstätten und Besichtigung des sog. Kling-Depot/ Trachten auf historischen Büsten (max. 15 Personen)
    Hinweis: Aufenthalt im Depot nur mit persönlicher Schutzbekleidung möglich
    Dipl. Rest. Petra Kreß, Öffnet externen Link in neuem FensterInstitut für Kunsttechnik und Konservierung, GNM Nürnberg 

    Angebot 1B/ 14 Uhr: Führung: Entdecken Sie die Öffnet externen Link in neuem FensterHandwerkerhäuser in der 22|20|18|Kühnertsgasse!
    Dr. Inge Lauterbach, Kuratorin des Museums der Altstadtfeunde e.V.

    Angebot 1C/ 14 Uhr: Führung (8-10 Personen) im privaten Öffnet externen Link in neuem FensterHutmuseum "Herr Brömme/ Das tapfere Schneiderlein", Innere Laufergasse 33, 90403 Nürnberg
    mit Horst M. Brömm, Gründer des privaten Hutmuseums

    ANGEBOT 2: 16 Uhr
    wahlweise (Kosten sind nicht in der Tagungsgebühr enthalten.)

    Angebot 2A:  Führung durch die textilen Restaurierungswerkstätten und Besichtigung des sog. Kling-Depot/ Trachten auf historischen Büsten ( (max. 15 Personen)
    Hinweis: Aufenthalt im Depot nur mit persönlicher Schutzbekleidung möglich
    Dipl. Rest. Petra Kreß, Öffnet externen Link in neuem FensterInstitut für Kunsttechnik und Konservierung, GNM Nürnberg 

    Angebot 2B: 16:15 Uhr TREFFPUNKT am HBbf. Nürnberg für Anreise mit der Regional-Bahn
    16:45 Uhr:  Führung " Ich sehe was, das Du nicht siehst."
    Öffnet externen Link in neuem FensterMuseum Frauenkultur regional-International,                
     Marstall der Brugfarnbacher Schlosses, Schlosshof 23, Fürth
     Prof. Dr. Gaby Franger-Huhle

    19:30 Uhr         Abendessen in der Tagungsstätte

    20:30 Uhr         Modeschau Mackintosh (öffentlich) in der Tagungsstätte
                         
    Öffnet externen Link in neuem FensterModeschule B5 Nürnberg 

  • Sonntag, 06. Oktober 2019: Vormittag

    Stand: 24. Juni 2018

    08:30 Uhr       Aufbau der Präsentationen 'Textiles aus Bayern'

    09:00 Uhr       Mitgliederversammlung Teil 2 mit Vorstandswahlen

    10:00 Uhr  Kaffeepause

    10:15 Uhr      Vortrag: Meisterstücke zwischen Mode und Tracht
                         Rita Szeibert, Entwurfsdirektice, Meisterin DOB, Fachbuchautorin, München                  

    "Dieser Vortrag hat das Thema meines Buches „Meisterstücke zwischen Mode und Tracht Caraco- und Spenzergewand“ im Blick. Es wird in kompakter Form die Entwicklungsgeschichte dieser beiden weiblichen Schoßjacken-Grundtypen aufgezeigt. Ihre ausgeprägte Präsenz im bayerisch-städtischen Umfeld vom frühen 18. Jh. bis Mitte 19. Jh. steht für das Selbstverständnis der Bürgerin.  Anhand von reichem Bildmaterial zu Originalstücken, Detailzeichnungen sowie zeitgenössischen Darstellungen soll den Zuhörern ein Zugang zu diesen historischen Gewandensembles gegeben werden. Das Caraco- und das Spenzergewand sind die Grundlagen für die heutigen, auf Schoßjacken bezogenen, Trachten.“


    10:45 Uhr      TEXTILES aus Bayern:

    • artextil e.V., Dachau:
      Der Verein für künstlerisches und handwerklich-textiles Gestalten stellt das Dachauer Muster vor.
    • Advansend girls - Snipsister, Freising:
      Drei Frauen mit drei verschiedenen Ansätzen zum Thema "Frau". Die Snipsisters haben dieses Thema auf
      ganz eigene Weise umgesetzt. Es geht um berühmte Frauen von Gabi Fischer, weibliche Klischees von
      Gonhild Murmann  sowie  Frauennamen, dargestellt als Blumen, von Eva Wöhrl. Diese Quilts begeisterten
      bereits viele Besucherinnen in St. Marie aux Mines, Fürth, St. Petersburg und Moskau.
    • Ausstellung "Wohl behütet" - Haben, Hüte, Schmuck und Beiwerk in der Tracht/  Roswitha Zwerger, München:
      Tracht ist zeichenhafte Kleidung und identitätsstiftend. Kopfbedeckungen zählen zu den ältesten Kleidungs-
      stücken der Menschheit, sind Ausdruck der Persönlichkeit ihrer Träger und haben unterschiedliche Botschaften und ihre eigene Sprache. Kopfbedeckungen - mit unterschiedlichen Fertigungstechniken und Materialien - aus verschiedenen Regionen wer-den präsentiert sowie Trachtentaschen, -körbe und -beutel. Gürtelstecker und Schmuck er-gänzen das schmückende Beiwerk. Erklärende Texte und Literaturhinweise sowie Bildmaterial
      bieten Hintergrundinformationen.
    • Guldusi Stickprojekte - Deutsch-Afghanische Initiative e.V. (DAI)/ Sarah Käsmeier, Augsburg:
      Viele Frauen auf dem Land in Afghanistan sind sehr geschickte Stickerinnen. Die Deutsch-Afghanische Initiative bemüht sich, Frauen aus Laghmani und aus Herat eine Möglichkeit zu geben, sich mit Ihrem Können Geld zu verdienen. Gleichzeitig soll mit diesem Projekt er-reicht werden, dass die Tradition der Handstickerei in den Generationen weitergegeben wird. Verschiedenste Stickmotive können erworben werden.
    • Fresh-Fashion-Club / Petra Nossek-Bock, Nürnberg
      Eine Mode-Plattform stellt sich vor.
    • angefragt: Montessori-Schule/ Susanne Losch/ Heidi Wittau, München
    • NOH NEE Dirndl à la Africaine/ Rahmée Wetterich, München:
      Prächtige, aufwendig gewebte Kente-Stoffe, Wax-Prints oder Stickereien mit Perlen und Muscheln - eine Vielfalt afrikanischen Kunsthandwerks - werden mit einem traditionellen bayerischen Dirndlschnitt aus den fünfziger Jahren kombiniert. Hinter der Vision des "Colourmix" steht der kreative, spannende Austausch der Weltkulturen. Marie Darouiche und Rahmee Wetterich, geboren in Kamerun, gründeten 2010 das Label.
    • Trachtenforschung-/ -beratungsstelle Mittelfranken/ Katja Weber M.A., Stein
      Katja Weber beantworte Fragen rund um die Tracht und stellt die Arbeit der Trachtenforschungs - und -Beratungsstelle vor.

    Medien- & Bücherschau  
    Präsentation der Workshops und Landesgruppen                   

    11:45 Uhr     Schlussrunde                

    12:15 Uhr      Verabschiedung
                         Bundesvorsitzende des Fachverbandes ...textil..e.V.


  • TAGUNGSGEBÜHR

    Mitglied:           170,00 €      

    Nicht-Mitglied:  200,00 € 

    Studierende:       75,00 €

    für Einzeltage:   100,00 €

    für Einzeltage (Studierende): 25,00 €

    FRÜHBUCHER-Rabatt
    - bei Buchung bis zum 31. Juli 2019

    Mitglieder: 150,00 €                 

    Nicht-Mitglieder: 180,00 €


  •  In der Tagungsgebühr ist Folgendes enthalten:

    - Teilnahme an allen Vorträgen
      & allen Workshops nach Wahl

    - Tagungsgetränke und Zwischensnacks

    - Abendessen am Freitag, 04. Oktober 2019

    - Abendessen am Samstag, 05. Oktober 2019

    MÖGLICHE Zusatzkosten:

    - Materialkosten einzelner Workshops, die direkt bei der entsprechenden Workshop-Leitung zu bezahlen sind.
    - Beim kulturellen (Begleit-)Programm können ggf. Fahrt- und Eintrittsgelder anfallen, die vor Ort zu entrichten sind.



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Letzte Änderung: So, 01.07.2018