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Logo & Symbol des Fachverbandes ...textil..e.V. - Der Faden der Ariadne (seit 1984)

Bei der Vorplanung der Bundesfachtagung 1984 in Karlsruhe/ Ettlingen entsteht die Idee für den „Faden der Ariadne“. Auf den Plakaten prangte dieses bildhafte Symbol des Textilen. Die Presse meldet: „Schon die bildhafte Aussage des Plakates zur Bundesfachtagung 1984 weist auf eine völlig andere Thematik und ganz neue und andere Aspekte des Textilunterrichts hin.“ (Karlsruhe, Badische Zeitung)
Der magenta-farbene textile Faden mit dem unendlichen Fadenende steht für Bezüge zwischen Alltagskultur und Kunst, Tradition und Zukunft, Wissen und Tun, Festhalten und Loslassen.

Historie des Fachverbandes ...textil..e.V. seit 1975

Nichts ist konstanter als der Wandel...

60iger/ 70iger Jahre: Vorgeschichte
Die Pädagogischen Hochschulen im gesamten Bundesgebiet der BRD waren für die Ausbildung von Lehrkräften an Grund-, Haupt-, Realschulen zuständig. Die KMK (Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder) hatte in Bonn ein Zentralorgan eingerichtet: die Hochschulkonferenz für Erziehungswissenschaften und Fachdidaktik (HEF). Alle Vertreter einer Fachdidaktik an den Pädagogischen Hochschulen waren in einer Bundesfachgruppe zusammengefasst, die sich einmal jährlich traf und über einen Sprecher Kontakte zur HEF pflegte. Aufgabe aller Bundesfachgruppen: Das Interesse der Fachdidaktik innerhalb der Hochschulen und in der Öffentlichkeit zu vertreten. Die Beschlüsse gelten als Empfehlungen.

1969: Diskussion der aktuellen Lage des Textilen Gestaltens in Lehre und Schule
Die VertreterInnen der Bundesfachgruppe Textiles Gestalten - Lehrende, Lehrbeauftragte und StudentenvertreterInnen an den Pädagogischen Hochschulen aus den damaligen Ländern der BRD, einschließlich Berlin - treffen sich am 15./ 17. Mai 1969 in Hannover unter dem Vorsitz von Fr. Meffert (Hannover) und Fr. Meinkens (Bremen). Der Vorstand wurde bei dieser Tagung erweitert durch Fr. Nippel (Hagen), Fr. Prof. Köller (Oldenburg). Die Diskussion der aktuelle Lage der Fachdidakatik Textiles Gestalten und Zukunftsperspektiven für Lehre und Schule stand im Mittelpunkt der Tagung.
Ende der 60iger Jahre besteht die größte Gefahr für die Textile Bildung darin, nicht länger in einem eigenständigen Unterrichtsfach vertreten zu sein. Die hierfür vorgesehenen Stunden sollten von neu entstehenden Schulfächer vereinnahmt werden. In den einzelnen Bundesländern entstehen Landesfachschaften, um Tagungen und landesspezifische Anliegen in die Bundesarbeit (auch zur Umstrukturierung der Hochschulen) einzubringen.

1974: Vorbereitung der Vereinsgründung & Nachfolgerin der HEF
Die Umstrukturierung der Hochschulen und ihrer Organisation führt dazu, dass zum Jahresende 1974 die HEF aufgelöst wird. Enger Kontakt zwischen den Hochschulen wird als überlebensnotwendig für das Fach Textiles Gestalten diagnostiziert, da eine Lobby fehlt. Bei der letzten Fachgruppentagung werden undefinedFr. Prof. Dr. Bleckwenn (Münster), undefinedFr. Prof. Siemann (Oldenburg), Fr. Prof. Dr. Schmidt (Weingarten), Fr. Zeh (Dortmund), Fr. Zimmermann (Freiburg) und Fr. Giese (Oldenburg) beauftragt sich mit der Problematik einer Vereinsgründung auseinanderzusetzen. Fr. Fiedler (Berlin), Fr. Prof. Köller (Oldenburg) und Fr. Nippel (Hagen) beraten bei der Vorbereitung der Vereinsgründung.
Nach vielen, intensiven Gesprächen wird am 13. August 1974 in Stuttgart ein erster Satzungsentwurf unter der Federführung von Prof. Dr. Ruth Bleckwenn (Universität Münster) vorgestellt und weiter erarbeitet.
Dieser Vorschlag wird an alle Mitglieder verschickt, Änderungswünsche werden in die Satzung eingearbeitet. Am 8. November 1974 wird die 1. Satzung in Münster verabschiedet .... undefinedmehr zum Gründungsausschuss

1975: Verbandsgründung
Im Januar wird mittels Briefwahl der bisherige Vorstand mit Fr. Prof. Dr. Bleckwenn als Vorsitzende und Fr. Siemann als Stellvertreterin in seinem Amt bestätigt. Vom Vorstand wird eine Geschäftsordung erstellt, die die Funktion der einzelnen Vorstandsmitglieder festschreibt. Möglichkeiten der Mitgliederwerbung werden eruiert und vor allem die Weichen für die Vereinsarbeit gestellt:
Der zukünftige Verband wird auch für LehrerInnen, die Textilunterricht - in welcher Form auch immer - erteilen, geöffnet, um so eine enge Verzahnung von Hochschule und Schule zu garantieren.

Was die finazielle Seite betraf, so war diese sehr günstig. Die freiwilligen Beiträge der Fachgruppe der HEF (Textiles Gestalten ) - immerhin DM 2000 - stehen als Grundlage für die Vereinskasse zur Verfügung.
Am 27. Juni
erfolgt die Eintragung ins Vereinsregister. Der gemeinnützige Verein wird unter dem Namen "Fachverband Textilunterricht e.V." beim Amtsgericht in Hannover eingetragen. Hannover war damals der  Sitz des Vereins. Der heutige Sitz ist in Berlin und der Verband ist heute im Vereinsregister Tostedt zu finden (siehe: Impressum).

undefinedÜbersicht: 1.Vorsitzende seit 1975,
undefinedÜbersicht: 2. Vorsitzende seit 1975,
undefinedÜbersicht: Geschäftstellen-Leitung & Öffentlichkeitsarbeit seit 1975
undefinedweiter zu: Ehrungen von Mitgliedern

1975: Erste Mitgliederversammlung: Organisation des Verbandes
Am 29./ 30. November tagt an der Pädagogischen Hochschule Hannover die erste, ab jetzt jährlich stattfindende Mitgliederversammlung, um die dringenden organisatorischen Fragen zu klären. Es wird beschlossen, dass alle 2 Jahre ein neuer Vorstand im Rahmen einer Mitgliederversammlung gewählt werden muss. Als zukunftsweisender organisatorischer Schritt wird die Gründung von undefinedLandesgruppen beschlossen. Die jeweiligen Landesvertreter werden gebeten, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

1976:  Zweite Mitgliederversammlung: Stand und Entwicklung der Grundschullehrerausbildung
Am 16./ 17. Oktober findet an der Gesamthochschule Essen eine Diskussion zur Grundschullehrerausbildung statt.Empfehlungen an die Kultusverwaltungen der einzelnen Bundesländer (BRD) werden erstellt.

1977: Dritte Mitgliederversammlung: Lage und Perspektiven des Textilunterrichts (Sekundarstufe)
Am 8./ 9. Oktober wird an der Pädagogischen Hochschule in Weingarten eine Synopse zur Situation des Textilunterrichts in allen Schultypen und Klassenstufen des allgemeinbildenden Schulwesens aller Bundesländern erstellt.

1978: Vierte Mitgliederversammlung: Projekt-orientierter Werkstatt- und Fachunterricht unter sonderpädagogischen Aspekten
Am 30. September/ 01. Oktober wird in Oldenburg ein entsprechendes Arbeitspapier entwickelt und eine Dokumentation über den Bremer Schulversuche erstellt. Im Protokoll der Mitgliederversammlung taucht zum ersten Mal Folgendes auf:
- Ländergruppen-Zuschüsse,
d.h. entsprechend der Mitglieder-Anzahl werden Zuschüsse vom Bundesverband zuerkannt. Dies wird bis heute so gehandhabt.
- Festlegung: Ein regelmäßig erscheinendes Informationsschreiben (vorläufig halbjährlich) mit aktuellen bildungspolitischen Entscheidungen, die das Fach betreffen & Verbandsnachrichten & Protokolle der Mitgliederversammlung. Dies ist bis heute so.

1979: Fünfte Mitgliederversammlung:  Intensivierung der Kontakte der Mitglieder
Ende September wird in Münster über neue Formen des Austauschs im Verband und mehrtägiger Fortbildung diskutiert.

1980: Sechste Mitgliederversammlung: Erste Bundesfachtagung (ab jetzt jährlich)
Vom 03. bis 05. Oktober wird in Ludwigshafen mehrtägig in einer Tagungsstätte getagt. Seitdem finden regelmäßig mehrtägige Bundesfachtagungen mit Workshops, Fachvorträgen, Gesprächskreisen statt. Besonders die Workshops sind als praktische Hilfe für den Unterrichtenden geplant. Zur persönlichen Weiterbildung werden Museumsbesuche, sonstige kulturhistorische Ereignisse vor Ort und Kontakte zu Hochschulen angeboten.
Bis heute wechseln sich in der Regel die Landesgruppen mit der Ausrichtung der Tagung ab, in Zusammenarbeit mit dem Vorstand und den Beiräten. Längst gehören die Bundesfachtagungen zum festen Fortbildungsprogramm der Unterrichtenden im Textilbereich. Dies zeigt auch die bundesweite ministeriele Anerkennung als offizielle Fortbildungsveranstaltung.  ... undefinedmehr
undefinedÜbersicht: Themen der Bundesfachtagungen

Ende der 90iger Jahre: Erstellung der ersten Homepage
Die damalige Vorsitzende Romana Schweizer setzt sich konsequent für das Vorhaben ein. Erika und Peter Sigrist-Kuch übernehmen einige Zeit später die Pflege der Internetseite. Anschließend pflegt und erarbeitet Christiane Trunz (im Vorstand) mit den RedakteurInnnen der Landesgruppen das öffentliche Erscheinungsbild auf der Homepage.

2000: Nach der Wiedervereinigung Deutschlands: Neue Bundesländer gründen Landesgrupppe
Zu den "Highlights" in der Verbandsgeschichte zählen zweifels ohne die ersten Tagungen in den neuen Bundesländern, die mit ihrem anders entwickelten Textilverständnis erneute Diskussionen befruchten.

2002: Projekt Zehntausendblüten-Teppich
Stellvertretend für die vielen Projekt, die der Fachverband unterstützt, steht das Zehntausendblüten-Projekt, das von Ruth Fiedler und Ursel Arndt ins Leben gerufen wurde. In kulturhistorischer Anlehnung an die "Millfiori-Teppiche" entsteht ein Teppich, um zu einer Demonstration mit textilen Mitteln aufzurufen und ein Zeichen für den Textilunterricht zu setzten. Drei Jahre lang werden textile Blüten von Menschen aller Generationen aus 15 Nationen erstellt bzw. gesammelt, was bis heute anhält. Alle Blüten - gestickt, gestrickt, geknüpft, appliziert, geknotet, gehäkelt, gewebt, geklöppelt, gegickelt, textil-gemalt oder genäht - ob Meister- oder Erstlingswerk, kommen auf den Teppich, eine Zensur findet nicht statt. Der von der Textilkünstlerin Ursel Arndt zusammengestellte bunte undefined10.000 Blüten-Teppich hat eine Länge von 14 m und eine Höhe von 2,20 m. Bei allen Bundesfachtagungen und in speziellen Wanderausstellungen (Ruth Fiedler) ist das Abbild der Textiltradition zu bewundern.

2005: Umstellung des Jahresrhythmus der Bundesfachtagungen (ab jetzt alle 2 Jahre)
Personeller wie finanzieller Aufwand sind mittlerweile zu hoch. Folglich finden nach 2005 die Tagungen nur noch alle 2 Jahre statt.

2008: Die KMK-Standards ändern sich: Der Studienbereich Textil ist integriert
Durch die Initiative der im Fachverband organisierten Hochschullehrenden (Hochschularbeitsgruppe Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen) findet der Studienbereich Textil Eingang in die undefinedLändergemeinsamen inhaltlichen Anforderungen für Fachwissenschaft und Fachdidaktiken in der Lehrerbildung (Beschluss der Kultursministerkonferenz vom 16.10.20008 i.d.F. vom 16.05.2013). Die inhaltliche Spreizung des Studienbereiches wird hier sichtbar. Viele Bezugswissenschaften fließen ein, um die Komplexität des Phänomens zu durchdringen und zu erleuchten. Auffallend ist das "Nichtbenennen" des Studienbereiches Textil im Titel. Die KMK-Standards liegen heute allen Prüfungs- und Studienordnungen in Deutschland zugrunde.

2010: Veränderung der Anzahl der Landesgruppen
Von zehn Landesgruppen - mit jeweils einem Landesvorstand - wird auf undefinedsieben Landesgruppen reduziert. Strukturell werden die Landesgruppen zu größeren Einheiten zusammengefasst. Die Bereitschaft und aktive Übenahme von Ehrenamtlicher Tätigkeit mit Verpflichtungen und Verantwortung verändert sich in der deutschen Gesellschaft, nicht zuletzt auch durch die Veränderung der Altersstruktur. Gerade in Zeiten, wo an allen Fronten für das Textile gekämpft wird, ist der Einsatz - mit viel Zeit und auch mit eigenen finanziellen Mitteln - nicht attraktiv. Ein Dank an dieser Stelle an all unsere vielen engagierten Mitglieder!

2011: Namensänderung & Neufassung der Aufgaben und Ziele
Am 5. Februar beschließt die Mitgliederversammlung in Karlsruhe, dass der Verein nun den Namen "...textil..e.V., Wissenschaft - Forschung - Bildung" trägt, um der konservativen Sichtweise des "Handarbeitens" sichtbar etwas entgegenzusetzen. Nach außen werden damit die umfassenden Betätigungsfelder des Verbandes sichtbar. Die Ziele und Aufgaben des Fachverbandes werden 2011 neu gefasst und in einen attraktiven Flyer eingepflegt.

undefinedZiele des Fachverbandes ...texil..e.V.
undefinedFlyer des Fachverbandes

2013: Neu-Konzeption der Homepage zu einem Portal
Barbara Hanne (im Vorstand) übernimmt Redaktion und Neukonzeption des Internetauftritts. Dem Bedarf und Bedürfnis nach einem modernen öffentlichen Auftritt - Ergebnis eines Brainstorming der Beiräte - wird entsprochen. Die Zugriffszahlen erhöhen sich. Interne Bereiche für Mitglieder werden eingerichtet.

seit 2014: Besonderer online-Service 
Drei Monate nach dem Erscheinen der Zeitschrift (schwarz-weiß/ Buchhandel) wird im passwortgeschützten Download-Service auf der Homepage des Fachverbandes die Artikel der Zeitschriften-Ausgabe in Farbe eingestellt und online veröffentlicht.

2014: Ausstellung 'Textile Vielfalt' im Museum Europäischer Kulturen, Berlin
20ig Jahre Mitgliedschaft des brandenburgischen Textilzirkels im Fachverband  sowie 60 Jahre künstlerische Textilgestaltung in Potsdam/ Brandenburg waren der Anlass für diese außerordentliche zeitgeschichtliche Ausstellung. Herauszuheben ist das Engagement von undefinedJutta Lademann.

2015: Projektträger eines Gesamtkunstwerkes
Für das Gesamtkunstwerk 'Mode zur Zeit der Romantik unter König Wilhelm I. von Württemberg - Die Schneekönigin' ist der Fachverband als Institution zusammen mit der undefinedKunstakademie Ludwigsburgundefined (gegründet von Fr. Eva-Maria Schneider) Projektträger. Der SWR 3 hat dazu einen Film gedreht.

2015: Ist-stand
Der Kampf
(seit Ende der 60iger Jahre) um den Erhalt der textilen Bildungsinhalt im Fächerkanon von Lehre und Schule geht weiter. Die textilen Bildungsinhalte sind zwar überwiegend (bundesweit) in Fächerverbünden aufgegangen oder in andere Fächer, wie z.B. Kunst, implementiert. Jedoch ist die Ende der 60iger Jahre angesagte Auslöschung der textilen Bildungsinhalte aus dem Fächerkanon verhindert, auch wenn als eigenständiges Unterrichtsfach nicht mehr bundesweit ausgewiesen. Das Wort Textil oder Textilunterricht scheint nur noch in wenigen Bundesländern selbstständig auf.

Die fachspezifische undefinedLehrerausbildung hat abgenommen. In vielen Bundesländer ist die Lehrerausbildung an Pädagogischen Hochschulen eingestellt  bzw. in Universitäten integriert, wie z.B. in Flensburg, Osnabrück und Paderborn (mit unterschiedlicher inhaltlicher Ausrichtung).
In Bayern gibt es bis heute die Fachlehrerausbildung in München und in Ansbach.
In Baden-Württemberg werden fachspezifische Lehrkräfte (Primar-/ Sekundarstufe) noch an Pädagogischen Hochschulen und entsprechende FachlehrerInnen an anderen Ausbildungsstätten ausgebildet. Durch die Pensionierung werden die frei werdenden textilorientierten Professuren nicht wiederbesetzt. So gibt es aktuell nur noch drei Professuren für 'Mode- und Textilwissenschaften und ihrer Didaktiken' in BW.

Die Veränderung der Schulrealität und an Ausbildungsstätten hat Auswirkungen auf die Mitgliederzahl: 2015 ist der Verband mit mehr als 400 Mitgliedern auf dem Stand des Jahres 1983. Im Jahr 2000 waren es 748 Mitglieder und 57 Mitglieder im Jahr 1977. Wer Mitglied ist, bleibt meist bis zum Berufsende, wenige darüber hinaus. Verbands- und Vereinsmitgliedschaften sind in der Gegenwart nicht envogue.

Fachliche Information der Mitglieder

undefinedFach-(Verbands-)Zeitschrift

undefinedSchriften : Fachliteratur, Festschriften etc.

undefinedHomepage: www.fv-textil.de

1978:  Erstmals erscheinen Informationen in schriftlicher Form (Faltblatt, mit der Schreibmaschine geschrieben).

1984:
  Erstmals wird das Protokoll der Mitgliederversammlung zur Bundesfachtagung in einer Informationsschrift mit dem Faden der Ariadne (Nr. 12 - Dezember 1984) veröffentlicht.

seit 1991: 
Die 'Textil-Info' (i.A. Mitteilungen) wird als gedrucktes Verbandsorgan des Fachverbands Textilunterricht e.V. - später als grüne Fachzeitschrift "Textilarbeit + Unterricht" - an alle Mitglieder per Post verschickt. Die ersten Werbeblöcke finanzieren den Druck (Schneider Verlag, Hohengehren) und das Porto.

Ende der 90iger Jahre:   Der Schneider Verlag, der dem Fachverband seit Beginn sehr verbunden ist, signalisiert, dass die grüne Fachzeitschrift  "Textilarbeit + Unterricht" eingestellt werde. Ulrich Schneider bot die Übernahme der Zeitschrift dem Fachverband an.

Ab 2000:    Es erscheint die erste magenta-farbene Fachzeitschrift ...textil... Wissenschaft – Forschung – Unterricht (wie bisher: vier mal jährlich und für alle Mitglieder kostenlos). Herausgeber sind der Fachverband ...textil..e.V. und der Schneider Verlag, Hohengehren. Die Schriftleitung übernimmt Prof. Dr. Waltraud Rusch. Die inhaltliche Arbeit war zuerst nur für zwei Jahre geplant und dauert bis heute an.

Die Farbe 'Magenta' symbolisiert die Zeitschrift als Verbands- und Kommunikationsorgan des Fachverbandes.
Der Titel ...textil... steht für die vielfältigen Begriffsbildungen, bei denen ...textil... im Mittelpunkt steht: Naturtextilien, Textilindustrie, textile Kette, Textilunterricht, Ökotextilien, Textilmuseum  etc.
Der Untertitel „Wissenschaft - Forschung - Unterricht“ zeigt die Schwerpunkte dieser Fachzeitschrift: Aktuelles aus Wissenschaft & Forschung aus Hochschule und Lehrerbildung, Aktuelles für den Schulalltag, neben Verbandsinterna und Nachrichten aus den Landesverbänden.

Inhaltliche Konzeption:
- Infos aus den Landesgruppen, aus dem Vorstand und Beirat
- Berichte zu den Bundesfachtagungen und Landesfachtagungen
- Rezensionen zu Buchneuerscheinungen
- Ausstellungsgeschehen
- Wertvolle fachwissenschaftliche und -didaktische Beiträge

Neben den fachspezifischen Autoren beziehen viele andere Autoren aus nicht textilen Bereichen (mit Bezügen zu textilen, bildungspolitischen und didaktischen Aspekten) Stellung. Die Breite und Anzahl der Aufsätze und Veröffentlichungen nehmen stetig zu. Wartezeiten für Veröffentlichungen sind mittlerweile nicht unüblich.
Darüber hinaus nutzen zahlreiche jungen NachwuchswissenschaftlerInnen die Möglichkeit, ihre wissenschaftlichen Arbeit kostenneutral zu veröffentlichen.

seit 2014:   Das Layout der Zeitschrift liegt nun ebenfalls aus Kostengründen bei der Schriftleitung. Gedruckt wird nach wie vor in schwarz/weiß. Als besonderer Service wird seitdem für unsere Mitglieder drei Monate nach dem Erscheinen der Zeitschrift (schwarz-weiß) im passwortgeschützten Download-Service auf der Homepage des Fachverbandes die Artikel der Ausgabe in Farbe eingestellt und online veröffentlicht.

Zukunft:    In einigen Jahren wird es eine reine Online-Zeitschrift geben, auf die alle Mitglieder direkt zugreifen können.


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